Obedience
Ansprechpartner für Obedience:
Evelyn Zahlbach
Obedience kommt aus dem englischen und bedeutet: Gehorsam, man nennt es auch
„ Die hohe Schule der Unterordnung“.
Übungsstunden: dienstags nach Absprache
sonntags ab 9:00 Uhr
Es gibt im Obedience 4 Leistungsklassen:
- Beginner
- Leistungsklasse 1
- Leistungsklasse 2
- Leistungsklasse 3
Alle Übungen erfolgen auf Anweisung eines Stewards
Beginner:
Bei den Beginner wird die Sozialverträglichkeit der Hunde untereinander, sowie
das Verhalten gegenüber anderen Menschen (Steward / Richter), in Form der
Übungen des Umrunden der anderen Prüfungs- / Trainingsteams, das Stehen
und Betasten und auch das zeigen des Gebisses überprüft.
Ebenfalls wird eine Ablage über 2 Minuten gezeigt, bei der die Hunde (wie auch
in den Übungen zuvor) 3 Meter von einander weg liegen und Herrchen, oder
Frauchen sich 20 Meter vor den Hunden, mit Sicht zum Hund aufstellen.
Weitere Übungen dieser Leistungsklasse die ab der folgenden Übung in
Einzelübungen gezeigt werden sind eine kurze Leinenführigkeit,eine Freifolge
und ein Sitz aus der Bewegung.
Eine sehr schöne Übung, wenn sie vom Hund sehr schnell aufgeführt wird,
ist das Abrufen und zurücksenden zur Box, worin der Hundeführer seine Leine
ablegen darf, zur Hilfestellung für den Hund, falls er möchte. Dies ist nicht
zwingend erforderlich, da sie ab Leistungsstufe 2 nicht mehr erlaubt ist.
Nun kommt noch ein Apport auf ebener Erde. Bei dieser Übung „legt“ der
Hundeführer sein Apportel aus und der Hund bringt es auf Kommando zurück.
Am Schluss aller Übungen bewertet der Leistungsrichter oder -richterin noch
das Zusammenspiel (Teamfähigkeit) von Mensch und Hund miteinander.
Leistungsklasse 1:
In der Leistungsklasse 1 fallen nun die Übungen der Sozialverträglichkeit weg
und es wird mit einer Ablage von 3 Minuten begonnen, sowie einem Absitzen
von 1 Minute, jeweils mit Sichtkontakt.
Bei der Leinenführigkeit und Freifolge wird neben dem Normalschritt nun auch
der Laufschritt gefordert. Die Figur "8" ist ebenfalls in Leinenführigkeit und
Freifolge zu zeigen.
Es gibt, wie bei den Beginner, den Abruf/Zurücksenden von/in die Box (Maße:
3,16 auf 3,16 Meter), sowie ein Platz aus der Bewegung welches an einem
Quadrat 8,00 auf 8,00 Meter gezeigt wird.
Ein Apport auf ebener Erde wird auch in dieser Klasse gezeigt.
Eine neue Übung ist die Distanzkontrolle aus 15,00 Meter Entfernung,
bei welcher der Hundeführer seinen abliegenden Hund nach Anweisung des
Stewards ins Sitz und wieder ins Platz bringen muss
Zu zeigen ist in dieser Leistungsklasse auch ein Hin- und Rücksprung
über eine Hürde, jedoch ohne Apportel.
Leistungsklasse 2:
Hier wird nun im Gruppenbereich ein Absitzen über 2 Minuten mit Sichtkontakt
und eine Ablage über 3 Minuten ohne Sichtkontakt verlangt.
In der Freifolge werden nun alle 3 Schrittarten gezeigt und die Übungen am
Quadrat werden nun erweitert auf Sitz und Platz aus der Bewegung.
Eine neue Herausforderung dieser Leistungsklasse ist nun das Abrufen,
wobei der Hund auf halber Strecke ins Steh gebracht werden muss,
um bei erneutem Abruf in gleich schnellem Tempo wie zuvor
zu seinem Hundeführer kommt.
Beim Zurücksenden in die Box ist nun wie schon beschrieben die Leine
als Hilfsmittel nicht mehr erlaubt.
Die Distanzkontrolle wird jetzt noch um die Übung Steh erweitert.
Apportierübungen werden nun 2 verlangt.
Einmal ein Holzapport über die Hürde und ein Metallapport auf ebener Erde.
Die wohl größte Herausforderung dieser Leistungsklasse ist die Geruchsunter-
scheidung. Hier muss der Hund aus 6 Hölzern das Holz herausfinden, welches
sein Herrchen zu Beginn der Übungen bei sich getragen hat.
Die Übung ist auf 3 Minuten begrenzt.
Leistungsklasse 3:
Nun kommt die Königsdisziplin.
Bei der Gruppenübung sind nun 2 Minuten absitzen und 4 Minuten abliegen
ohne Sichtkontakt zu zeigen.
Die Freifolge wird nun in allen 3 Schrittarten gezeigt, einschließlich der Winkel
und Kehrtwendungen. Eventuell werden auch Seiten- und Rückwärtsschritte verlangt.
Beim Abruf kommt nun nach dem Steh (1. Drittel der Strecke) nun noch ein Platz
im 2. Drittel hinzu. Die Übung soll in einem gleichmäßigen Tempo erfolgen.
Das Voraus wird nun über Eck gezeigt. Das heißt, der Hund wird zu einem
10,00 Meter entfernten Kegel geschickt, soll dort anhalten und wird von dort
in die 25,00 Meter entfernte Box gesendet.
Beim Apportieren kommt nun noch ein Richtungsapport (Holzapportel) und ein
Metallapport (über die Hürde) hinzu.
Bei der Distanzkontrolle sind nun 6 Positionswechsel zu zeigen.
Die Geruchsunterscheidung ist wie in Klasse 2, jedoch hat der Hund nun nur noch
1 Minute um das richtige Suchhölzchen zu finden.
Und nun viel Spass bei der Ausbildung !